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Der Digitalisierungsdruck bleibt unverändert hoch. Es kommt zu enormen Veränderungen der Arbeitsprozesse, betrieblicher Strukturen und natürlich auch der Qualifikationsanforderungen.
„Mitgestalten:Plus“ hat das Ziel, eure Gremien frühzeitig und aktiv in Veränderungsprozesse einzubinden, um die Akzeptanz und Motivation der Beschäftigten zu erhöhen. Zudem zielt das Projekt darauf ab, euch Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen über zentrale Herausforderungen der Zukunft zu informieren und euch Impulse zur beschäftigtenorientierten Gestaltung betrieblicher Zukunftsfähigkeit im Kontext der Transformation zu geben.
Inhaltlich geht es um aktuelle Problemlagen der betrieblichen Interessenvertretungen zu den vier Themenschwerpunkten, die Anknüpfungspunkte für die Thematisierung der Transformation bieten. Wir konzentrieren uns dabei auf diese Themen:
- Fach-Arbeitskräftemangel
“Wie können verschiedene Handlungsansätze zur Gewinnung, Bindung und Entwicklung von Fach- und Arbeitskräften sowie Maßnahmen zur Qualifizierung und Personalentwicklung zur Bewältigung des Fach- und Arbeitskräftemangels und zur Verbesserung der Transformationsvoraussetzungen beitragen?”
- Künstliche Intelligenz und Digitalisierung
“Wie können Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen Risiken des KI-Einsatzes im betrieblichen Kontext sachorientiert identifizieren und chancenorientierte Handlungsansätze zur Minimierung dieser Risiken entwickeln?”
- New Work – neue Modelle der Arbeitsorganisation und Arbeitszeit
“Wie können moderne und nachhaltige Arbeitskonzepte zur Erhöhung der betrieblichen Resilienz und zum Aufbau von Transformationskompetenzen beitragen?”
- Dekarbonisierung und sozial-ökologische Nachhaltigkeit
“Wie können betriebliche Akteure die Herausforderungen der Dekarbonisierung und sozial-ökologischen Entwicklung unter Berücksichtigung der EU-Taxonomie und Kreislaufwirtschaft bewältigen?
Wodurch zeichnet sich das Projekt aus?
Erfolgreiche betriebliche Veränderungsprozesse erfordern die Mitwirkung der Beschäftigten. Betriebliche Interessenvertretungen spielen eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Akzeptanz und Mitwirkung. Barrieren wie Zeitmangel und fehlende Ressourcen erschweren jedoch diese Prozesse.
Wie können Sie vom Projekt profitieren?
Wir nutzen innovative Medienformate und kurze Impulsberatungen sowie Workshops, um euch zu helfen, Handlungsbedarfe zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zur Sicherung von Beschäftigung und guter Arbeit zu entwickeln.
Information und Kommunikation
- Erstellung und Nutzung moderner Medienformate
- Verbreitung von Informationen über digitale Medien und Social-Media-Netzwerke
- Erstellung von Kurzvideos und Blogartikeln zu relevanten Themen
Impuls-Beratungen und Workshops
- Durchführung themenzentrierter Workshops zu Handlungsbedarfen
- Beratung für spezifische fachliche Bedarfe und Vernetzung mit weiteren Beratungsangeboten
Transfer, Vernetzung und Verstetigung
- Aufbau eines Netzwerks zur Gestaltung der Transformation
- Online-Veranstaltungen zur Information betrieblicher Interessenvertretungen
- Bereitstellung von Konzepten und Arbeitsmaterialien für Transferpartner
Das Projekt finanziert die schnelle und unbürokratische Hinzuziehung von sachverständigen Berater*innen der TBS NRW zu den genannten Schwerpunktthemen.
Die Kosten der Impuls-Beratungen und Workshops werden durch das Projekt getragen.
Unterstützt werden Betriebsratsgremien und Mitarbeitervertretungen, die sich im Rahmen anstehender Transformationsprozesse für eine zukunftsorientierte Beschäftigungssicherung sowie konstruktive Bearbeitung anstehender betrieblicher Herausforderungen einsetzen wollen.
Projektdauer
1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2027
Förderung
Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union.