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Karsten Lessingist Berater in der Regionalstelle Düsseldorf. |
Mobbing - Nicht bei uns!
Als Beschäftigte aktiv werden und handeln
Der Mobbing-Report aus dem Jahre 2002 geht von ca. 800.000 akut betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus - quer durch alle Branchen, Berufsbilder und Betriebsgrößen. Mobbing und unfaire Attacken haben nicht nur gravierende Folgen für die Betroffenen sondern häufig auch für die Betriebe.
Von Mobbing muss man ausgehen, wenn eine Person oder mehrere Beteiligte über einen längeren Zeitraum systematischen feindseligen Angriffen ausgesetzt sind.
Mobbing und unfairer Umgang werden möglich gemacht, weil niemand es verhindert. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nehmen Mobbing und unfairer Umgang offensichtlich zu. Selbstverständlich wäre es vorrangige Aufgabe der betrieblichen Führungsebene Mobbing im eigenen Unternehmen zu unterbinden. Wenn das nicht passiert, sind aber auch die Interessenvertretungen und jeder/ jede einzelne gefordert, ihre Handlungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Die TBS hilft zusammen mit BR/PR/MAV und Schwerbehindertenvertretungen bei der Suche nach Mitteln und Wegen, Mobbing und unfairen Attacken den Nährboden zu entziehen oder bei aktuellen Fällen Hilfe zu organisieren. Dazu gehören:
- Vorträge auf Betriebsversammlungen und Klausurtagungen zur Sensibilisierung
- Betriebsinterne Seminare für die Interessenvertretung
- Möglichkeiten zur Konfliktlösung/Mediation
- Vermittlung von Hilfen für Betroffene
- Materialien und weitere Unterstützung, wie man Mobbing im Betrieb zum Thema
machen kann - Analyse von Zusammenhängen mit anderen betrieblichen Themen, die Mobbing
und unfairen Umgang begünstigen können, wie z.B. Gesundheitsschutz, Betriebsklima,
Führungsverhalten, Qualität etc. - Unterstützung bei der Formulierung von Betriebs-/Dienstvereinbarungen zu den
Themen Fairer Umgang im Betrieb, Partnerschaftliches Verhalten,
Konfliktmanagement oder ähnlichen - Schulungen zum Thema für alle Beteiligten
Kontakt: 02 11 / 17 93 10 -18 karsten.lessing@tbs-nrw.de
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